Veranstaltungstipp: Der Regisseur Samir im Gespräch über Islam, Film, Gewalt

Öffentliche Veranstaltung

aki, Hirschengraben 86, 8001 Zürich
im Rahmen der Exkursion

‚Der interreligiöse Dialog und seine Krisen‘

Donnerstag, 4. 10. 2012, 11.00 bis 12.30 Uhr, Saal 1:

 ‚Innocence of Muslims‘ und die Welle der Gewalt:

Wenn wir am friedlichen Zusammenleben der Religionen interessiert sind, müssen wir gezielte Provokationen verbieten. Stimmt das, oder ist dies das Ende der künstlerischen Freiheit, eine inakzeptable Verschärfung der Zensur?
Hat der Islam mehr mit Gewalt zu tun als Christentum und Judentum? Das Alte Testament, die Geschichte Israels und die Geschichte der Kirche lassen daran zweifeln.
Liegt es an der Bilderfeindlichkeit des Islam, dass sich Muslime durch Bilder (Karikaturen, Filme) besonders leicht provozieren lassen?
Und was hat Gewalt überhaupt mit Religion zu tun?

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Der Fussball und sein Publikum: Massensportanlässe zwischen Kampf und Versöhnung

Fragestellung
Derzeit bewähren sich öffentliche Fussball-Veranstaltungen vielerorts als Mittel zu Versöhnung und Konfliktlösung. Andernorts ist der Fussball-Match als Massenveranstaltung umgekehrt ein gefürchteter Herd von Krawallen. Zwischen diesen beiden Wirkungsdimensionen scheinbar gleichartiger Massensport-Veranstaltungen scheint keine dritte zu vermitteln. Unter welchen Bedingungen wirken sich solche Sportanlässe friedensstiftend aus, unter welchen führen sie zum Ausbruch von Gewalt?
(aus dem Einleitungskapitel)

Der gesamte Artikel als pdf:
Juerg von Ins_Der Fussball und sein Publikum