Kulturwochenende Open Atelier 2013

Es war wieder eine besondere Gelegenheit, die Kunstschaffenden an ihrem Wirkungsort persönlich kennen zu lernen und sich mit ihren Werken auseinanderzusetzen.

Die OPEN ATELIERs werden organisiert von den drei Kulturkommissionen Freienbach, Feusisberg und Wollerau.

Website OPEN ATELIER:
http://www.open-atelier.ch/

Die beteiligten KünstlerInnen, vorgestellt im Höfner Volksblatt vom 4.4.2013:
http://www.open-atelier.ch/userfiles/hv-2013-04-04-10-11.pdf

Sie sehen Photos aus meinem (Freiluft-)Atelier in Bäch:

Jürg von Ins: Lyrik, Percussion

Stefan Fäsch (Portein GR): Holzskulpturen – Gongs, Klangschalen, Percussion

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Ankündigung Seminar: Ethnologie und Literatur Westafrikas

Universität Zürich

Herbstsemester 2013

Dr. David Signer
PD Dr. Jürg von Ins

Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Mittwoch 14 – 16 Uhr

Seminar

Belletristische  Werke – Reiseberichte, Reportagen, Romane (sowohl aus der Innen- wie aus der Aussensicht) sind oft fruchtbare sozialwissenschaftliche Quellen, gerade auch, weil sie geprägt sind durch Qualitäten, die in der orthodoxen Ethnologie fehlen – Rhetorik, Ästhetik, Sinnlichkeit, Anschaulichkeit, Subjektivität, Empathie, Emotionalität. In diesem Seminar soll einerseits Literatur einer ethnologischen Lektüre unterzogen werden, andererseits werden wissenschaftliche Werke als ‚Literatur‘ gelesen, das heisst unter dem Aspekt von Autorschaft, Entstehungskontext, Schreibweise – im Sinne der „Writing Culture“-Perspektive. Dieses Semester wird das fortlaufende Seminar auf den geografischen Schwerpunkt Westafrika fokussieren.
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Veranstaltungstipp: Der Regisseur Samir im Gespräch über Islam, Film, Gewalt

Öffentliche Veranstaltung

aki, Hirschengraben 86, 8001 Zürich
im Rahmen der Exkursion

‚Der interreligiöse Dialog und seine Krisen‘

Donnerstag, 4. 10. 2012, 11.00 bis 12.30 Uhr, Saal 1:

 ‚Innocence of Muslims‘ und die Welle der Gewalt:

Wenn wir am friedlichen Zusammenleben der Religionen interessiert sind, müssen wir gezielte Provokationen verbieten. Stimmt das, oder ist dies das Ende der künstlerischen Freiheit, eine inakzeptable Verschärfung der Zensur?
Hat der Islam mehr mit Gewalt zu tun als Christentum und Judentum? Das Alte Testament, die Geschichte Israels und die Geschichte der Kirche lassen daran zweifeln.
Liegt es an der Bilderfeindlichkeit des Islam, dass sich Muslime durch Bilder (Karikaturen, Filme) besonders leicht provozieren lassen?
Und was hat Gewalt überhaupt mit Religion zu tun?

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Jürg von Ins: Humanismus und Bestialität

Philosophisches Seminar der Universität Zürich, FS 2012

Humanismus als Begriff und Selbstverständlichkeit

‚Humanismus‘ hat mit dem Menschen, dem spezifisch Menschlichen, dem Humanum, dem Humanen und Humanitären zu tun. Diese Vorstellungswelt, die erst im humanitären Bereich zwingend Taten anstösst, zeigt sich als bunte Mischung von Gefühlen wie Mitleid, Solidarität und Überlegenheit, aber auch Begriffen, die sich anthropologischen und ethischen Diskursen verdanken. Wiederum verknüpft mit aufklärerischen Ideen des Fortschritts, der Entwicklung des Menschen und der Evolution ist Humanismus zur identitätsstiftenden Selbstverständlichkeit des modern westlichen Menschen geworden.

Aber inwiefern und innerhalb welcher Grenzen wird diese Vorstellungswelt handlungsleitend?

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